Behandlungsmöglichkeiten mit Farben

Farbe und Nahrungsmittel

Pflanzen haben ein primäres Ziel: die Verbreitung ihrer Samen. Um dieses Ziel zu erreichen verpacken sie ihre Samen in wohlriechenden, schmackhaften und bunten Früchten. Mit Düften und ansprechenden Farben bringen sie uns dazu, ihre Früchte zu essen. Für unsere "Samen-Transport-Dienste" belohnen sie uns mit vielen lebenswichtigen und gesunden Substanzen.

Neben den Substanzen zur Anlockung von Samentransportern, produzieren die Pflanzen eine Vielzahl von weiteren Stoffen, die sie nicht für den eigenen Energiestoffwechsel brauchen, sondern um Schädlinge wie Raupen oder Mikroben fernzuhalten, sich vor UV-Strahlung oder ihre Samen vor den Verdauungsenzymen der Pflanzenfresser zu schützen. Diese Stoffe nennt man "sekundäre Pflanzenstoffe".

Viele davon galten früher als schädlich, heute sind sie ein Grundelement der Ernährungsforschung. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass sekundäre Pflanzenstoffe gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Nach dem heutigen Stand der Forschung tragen die sekundären Pflanzenstoffe dazu bei:

das Krebsrisiko zu senken
die Bildung freier Radikale oder anderer schädigender Moleküle zu hemmen
das Immunsystem zu stärken
vor Infektionen mit Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen
den Cholesterinspiegel zu senken

Viel frisches Obst und Gemüse sind ein wesentlicher Bestandteil gesunder Ernährung, das ist bekannt.

Der Wissenschaftler Lichtenstein, der sich intensiv mit Farben und der Farbtherapie befasste, führte Selbstversuche durch, um herauszufinden, welchen Einfluss Farben im Bereich der Ernährung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen haben. Er aß keine farbige Kost wie grüne Salate, rote Rüben und Tomaten, farbiges Obst, braunes Brot... mehr und ersetzte sie durch sogenannte "Weißkost" (Eiweiß von hartgekochten Eiern, Weißbrot, Quark, Zucker, Reis, entrahmte Milch, Kochsalz...). Er nahm also alle lebenswichtigen Nährstoffe zu sich, allerdings in weißer Naturform. Die Folge dieser Ernährung war, dass er nach einiger Zeit an einem Magen-Darm-Katarrh erkrankte. Durch die Wiederaufnahme von gewohnter "farbiger" Nahrung verschwand die Krankheit wieder innerhalb von drei Tagen.

Farben sind unter anderem das aktive Prinzip der Vitamine. Die meisten von ihnen wurden überhaupt erst anhand ihres enthaltenen Farbstoffes entdeckt. Eine Farbtherapie soll Vitaminpräparate vollständig ersetzen können:

Vitamin A • gelb
Vitamin B • orange/rot
Vitamin C • zitronengelb
Vitamin D • violett
Vitamin E • scharlach-/magentarot
Vitamin K • indigoblau

Nun eine kleine Übersicht, welche wichtigen Stoffe wo zu finden sind:

Vitamin A, D, E und C, Betacarotin, Saponine, Sulfide, Eiweiße und Zink stärken das Immunsystem reichlich davon liefern: (Weiß) Knoblauch, Rettich und Zwiebel, Rettich, Zwiebel, Paprika und Chili, Paprika und Zitrusfrüchte, Paprika, Broccoli und Spinat, Zitrusfrüchte und Karotten

Natürliche Antibiotika enthalten: (Weiß) Knoblauch, Rettich, Zwiebel und Gartenkresse, Radieschen, Grapefruit, Gartenkresse, Zwiebel und Heidelbeeren

Carotinoide sollen u.a. das Immunsystem stimulieren, schützen die Haut vor UV-Strahlung und beugen Herzinfarkt und Krebs vor. Sie stecken als Farbstoffe vor allem in Tomaten, Erdbeeren und Johannis-beeren, Aprikosen, Ananas und Paprika, Grünkohl, Mangold und Broccoli, Möhren, Orangen und Kürbis

Farbbestrahlungen

Farbbestrahlungen können gut zu Hause durchgeführt werden. Man kauft Glühbirnen in den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett und Gold und eine Lampe mit einem beweglichen Arm. Damit bestrahlt die erkrankten Stellen mit der entsprechenden Farbe. Oder man kauft eine normale Lampe und gibt eine Folie in der entsprechenden Farbe davor. Die Dauer der Bestrahlungen ist unterschiedlich und liegt zwischen 5 und 20 Minuten. Wichtig ist, dass man bei eventuell auftretendem Unwohlsein, bei Gereiztheit etc. die Dauer der Bestrahlung zunächst nicht verlängert. Mit etwas Erfahrung und Übung wird man so sensibel, dass der Körper nach der Farbe verlangt, die er benötigt, d. h. man bekommt einen regelrechten „Heißhunger“ auf eine bestimmte Farbe.

Mit Grün kann als einzige Farbe unbegrenzt bestrahlt werden. Rot hingegen ist eine Farbe, mit der man sehr vorsichtig umgehen muss. Zuviel Rot-Bestrahlung kann irritieren, nervös oder aggressiv machen. Violett muss auch mit Vorsicht angewandt werden; zuviel kann zu Kopfschmerzen und Unruhe führen.

Gut und wirksam sind die Mischfarben wie Orange (Rot und Gelb), Grün (Blau und Gelb) und Violett (Blau und Rot), da sie den Heilungseffekt beider Komplementärfarben in sich vereinigen, aus denen sie sich zusammensetzen.

Wenn Rot nicht vertragen wird, kann man mit Orange bestrahlen, dasselbe gilt für Blau und Gelb: Bestrahlen mit Grün ist dann die Antwort. Farbbestrahlungen haben eine sehr starke Wirkung auf die Haut, aber auch auf die tieferen Schichten des Körpers.

Herzbestrahlungen mit Rosa oder Grün z. B. beruhigen das Herz spürbar. Darmbestrahlungen mit Gelb z. B. führen innerhalb kurzer Zeit bei Verstopfung im wahrsten Sinne zur Toilette; Kopfbestrahlungen mit Blau bei Gehirnerschütterung z. B. mildern das Anschwellen und Verfärben des Kopfes. Bei Erkältungen z. B. kann man sich abends ausruhen, ein Buch lesen und gleichzeitig den Kopf mit Blau bestrahlen. Dasselbe gilt bei körperlicher Erschöpfung, zur Anregung der Lebensgeister, wo man mit Rot oder Orange bestrahlt.

Im Falle von seelischer Erschöpfung hilft Violett. Man kann auch Briefe schreiben und sich zur gleichen Zeit anregen (Rot oder Gelb) oder entspannen (Grün oder Blau).

Wenn die Chakren gezielt bestrahlt werden, regt man ganz besonders ihre Aktivität an und beeinflusst dadurch die von den Chakren gesteuerten Drüsen. Man kann mit den Bestrahlungen die Chakren sowohl anregen als auch beruhigen. Wenn die Chakren mit der Eigenfarbe oder mit Rot, Orange oder Gelb bestrahlt werden, wird ihre Aktivität angeregt, werden Sie mit der Komplementärfarbe oder mit Grün, Blau, Indigo und Violett bestrahlt, entspannt und beruhigt man das jeweilige Chakra.

Farbbestrahlungen auf Akupunkturpunkten

Wie schon im Kapitel 2.1. erwähnt, spielen mittlerweile Farben auch in der Akupunktur eine große Rolle bzw. die Bestrahlung von Akupunkturpunkten mit den Eigenfarben der entsprechenden Meridiane.

Im Vergleich zur herkömmlichen Akupunktur ändert sich dabei im Prinzip nur die Behandlungsmethode, die energetische Diagnostik und die Auswahl der zu therapierenden Punkte bleibt dieselbe. Die Akupunkturpunkte werden nicht mit Nadeln gestochen, sondern mit farbigem Licht bestrahlt. Die Farbwahl ist hierbei sowohl von der Art der geklagten Beschwerden als auch der energetischen Situation unabhängig. Die Punkte werden nacheinander mit der Eigenfarbe des zugehörigen Meridians bestrahlt. Die Behandlungsdauer beträgt im Durchschnitt 1 - 2 Minuten pro Punkt.

Diese Vorgehensweise gilt für den Normalfall. Bei hochakuten Schmerzzuständen genügt es oft, mit der Farblampe mehrere Minuten lang im Abstand von einigen Zentimetern über dem betroffenen Meridian entlangzustreichen.

Kirlianfotographie

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden elektrische Funken von dem Ätherleib diverser Pflanzen und menschlichen Körperteilen auf Fotoplatten aufgezeichnet. Das russische Forscherpaar Valentina und Semyon Kirlian verbesserten 1939 diese Methode. Leider gelten fast die gesamten Unterlagen Kirlians noch immer als Staatsgeheimnis und somit ist über dieses Thema nicht allzu viel bekannt.

Bekannt ist, dass die beiden Forscher ungefährliche, aber sehr hohe Entspannungsladungen aus Tesla-Generatoren auf bestimmte Körperregionen leiteten, wobei diese Energie als Funken abstrahlt. Die Strahlenkorona auf den Fotografien von z.B.: Hand, Fuß oder Kopf wurden als Abbild der Bio-Aura, der Lebensenergie eines Menschen gedeutet. Kurz gesagt: die Kirlianfotographie stützt sich auf das Nervensystem des Menschen, welches elektrisch leitfähig ist. Von dieser Leitfähigkeit kann man abdrücke fotographisch festhalten.

Die Variation der unterschiedlichen Formen und Farben, bzw. deren Veränderungen geben Auskunft über dem derzeitigen Zustand und eventuellen Krankheiten.

Aus der Struktur und Intensität der Korona wird abgelesen, ob Störungen im Körper oder im seelischen Gleichgewicht vorliegen. Die Korona ist abhängig von der derzeitigen körperlichen, emotionalen und geistigen Verfassung. Angeblich können aber auch zukünftige Verfassungszustände (z.B.: Krankheiten) vorzeitig erkannt werden.

Aus den Erkenntnissen und Möglichkeiten der Kirlianfotographie entwickelte Peter Mandel eine diagnostische Methode zum Erkennen pathologischer energetischer Strukturen. Nach der oben beschriebenen Methode fotografiert er Hände und Füße eines Patienten. Nach dem Entwickeln der Aufnahme gewinnt er einen Überblick über die Energieverteilung im Körper. Bereits vor dem Auftreten körperlicher Symptome lassen sich pathologische Zusammenhänge aufdecken. So gewinnt er Einblick in drei prinzipielle energetische Grundsituationen:

die endokrine Strahlungsqualität gibt Auskunft über den Hormonhaushalt

die toxische Strahlungsqualität lässt aggressiv-entzündliche Veränderungen erkennen

die degenerative Strahlungsqualität zeigt chronische Belastungen und Blockaden auf

Die Kirlianfotographie wird heute erfolgreich in Georgia angewendet. Dort wird damit mit einer Erfolgsquote von 99 % frühzeitig Krebs erkannt, bevor er mit irgendwelchen anderen Methoden sichtbar ist.

Leider ist die Kirlianfotographie in Verruf geraten, weil sie auf Messen praktiziert wird und dies nicht von wirklichen Heilpraktikern sondern von Wahrsagern, die Geld dafür verlangen, dass sie den Leuten Schwachsinn erzählen.